Wallfahrten

Wallfahrt nach Wien vom 5. bis 10. Juni 2017



Programm unserer diesjährigen Wallfahrt nach Wien

vom 5. bis 10. Juni 2017

Pfingstmontag, 5. Juni
Abfahrt um 6.30 Uhr in Heimsheim. Weitere Zustiegsorte je nach Anmeldung möglich.
Fahrt nach Maria Zell mit Pausen zum Mittagessen (individuell), Führung durch Basilika und Ausstellung. Vortrag über Geschichte und Bedeutung des Wallfahrtsortes, Abendessen im Hotel „ 3 Hasen“ ,
ca. 19.00 Uhr.
Dienstag, 6. Juni
Frühstück bis 8.45 Uhr. Freie Zeit zum Bummeln und Einkaufen, Besichtigung des Klosters, um ca. 15.00 Uhr gemeinsames Mittagessen. Fahrt nach Wien zum Hotel „Lasalle“, Abendessen.
Mittwoch, 7. Juni
Frühstück bis 9 Uhr, danach Fahrt zum Stift Heiligen Kreuz. Begegnung mit Ordensleuten, Teilnahme an hl. Messe bzw. Abendgebet; Mittagessen in Klostergaststätte. Rückfahrt ins Hotel nach Wien und Abendessen im „Schweizer Haus“ im Prater, Traditionsgaststätte mit großem Biergarten, Essen a’la cart.
Donnerstag, 8. Juni
Frühstück bis 9 Uhr, dann Stadtrundfahrt Wien mit örtlicher Führung, zu den vielen Sehenswürdigkeiten die Wien zu bieten hat. Mittagessen, danach, gegen 14 Uhr, Domführung im Stefansdom mit Gottesdienstbesuch, Abendessen im Hotel.
Freitag, 9. Juni
Frühstück bis 9 Uhr, danach weitere Stadtbesichtigung, Programm wird kurzfristig festgelegt. Nach dem Mittagessen im Karmeliter-Kloster in Wien, um 14.00 Uhr Gottesdienst, danach Klosterführung. Abendessen im Hotel oder Gasthaus „12 Apostel“, gemütliches Beisammensein und Abschluss.
Samstag, 10. Juni
Rückfahrt gegen 9. Uhr nach Heimsheim und anderen Orten. Rückkehr in Heimsheim gegen 20.00 Uhr.

 

 


Indienreise mit Pfr. David - Januar 2017



Wer eine Reise tut, kann etwas erzählen -
2 Wochen mit Bus und Flugzeug in Indien unterwegs

Pfarrer David Pankiraj hatte die Idee und setzte sie in die Tat um:  Eine Reise in sein Heimatland Tamil Nadu (Bundesstaat im Südosten) und in seinem Heimatkontinent Indien. Mit 25 Teilnehmern waren wir unterwegs, eine bunt gemischte Truppe. Der Flug von Frankfurt nach Maskat im Sultanat Oman verlief einwandfrei, ebenso der anschließende nach Neu Dehli. Dort, im besten Hotel untergebracht, wie fast in allen 9 (!) Hotels, wo wir übernachteten, fuhren wir als erstes zum Taj Mahal Grabmal, das ein Großmogul (König) für seine Lieblingsfrau errichten ließ. Als nächstes besuchten wir per Flugzeug die bekannte Stadt Kolkata (Kalkutta), wo die heilige Mutter Teresa mit ihren Schwestern jahrzehntelang sich um die Ärmsten der Armen kümmerte. An ihrem Grab feierten wir einen denkwürdigen Gottesdienst. Auch feierten wir einen weiteren Gottesdienst am Grab des hl. Apostels Thomas, der laut Überlieferung schon damals ersten Christengemeinden gründete. Diese sind in drei verschiedene Kirchen eingeteilt, aber mit Rom vereint. In der voll besetzten Heimatkirche von Pfr. David, Sonntagmorgens um 8 Uhr (!), feierten wir mit etwa 5OO Gottesdienstbesuchern eine Messe in tamilischer Sprache, die auch bei uns, die wir kein Wort verstanden haben, einen tiefen Eindruck hinterlassen hat. Wenn so viele Leute kraftvoll und begeistert singen und beten, kann es fast nicht anders sein. Als unsere Gruppe am Ende der Messfeier noch ein deutsches Lied gesungen hat, dankten alle mit großem Beifall. Eine Begegnung mit Davids Bischof gehörte natürlich auch dazu. Zwei weitere Höhepunkte waren die Begegnung mit Davids Familie, die ein typisch indisches Essen für  fast 3O Personen gaben und dankbar dafür waren, uns ihre Gastfreundschaft  schenken zu können.  Sehr wichtig und interessant war der Besuch bei „Davids“ Waisenhaus (nur für Mädchen). Ein solides, durchdachtes  licht- und  luftdurchflutetes Haus, wo diese Mädchen leben und wohnen können, zur Schule gebracht  werden, somit eine gute Zukunft haben. Pfr. David und die Mädchen bedankten sich für alle großen und kleinen Spenden, die das ermöglicht haben (und weiter gebraucht werden).

Weitere Stationen waren eine Tee- und Gewürzplantage, eine Tour mit einem Hausboot auf einem Kanal, der bis ins Meer reichte (der Bundesstaat Kerala ist sehr wasserreich). Eine erholsame  Unternehmung mit gutem Essen und Entspannung sowie beeindruckenden  hinduistischen Tempeln und Bauten zum  Besichtigen. Eine interessante Begegnung ergab sich beim Besuch einer christlichen Hochschule und vor allem in einem indischen Schwesternkonvent, wo wir überaus gastfreundlich und herzlich empfangen  worden sind. Übrigens arbeiten einige dieser Schwestern bereits in Sindelfingen in der Altenpflege.
Was uns sonst noch aufgefallen ist:  Sehr oft ein „geordnetes“ Verkehrschaos, wo alles durcheinander fährt, ohne nennenswerte Unfälle und wo die Hupe das wichtigste Instrument an einem Fahrzeug ist.  Außerdem fiel uns auf, dass es überall in den Städten Schmutz und Müll gab, um den sich niemand zu kümmern schien. Dazu kam die Beobachtung eines krassen Gegensatzes zwischen protzigem Reichtum und unvorstellbarer Armut. Menschen, die auf der Straße übernachteten, zugedeckt mit Lumpen und Plastiksäcken…..  sowie Menschenmassen, die sich in den Millionenstädten bewegten, zum Beispiel Kalkutta , das mehr Einwohner hat als Baden-Württemberg. Dennoch gibt es in Indien inzwischen eine gut ausgebildete Mittelschicht von etwa 2OO bis 3OO Millionen Menschen, besonders im High-Tech-Bereich. Ein besonderes Erlebnis war natürlich ein Ritt auf einem echten Elefanten. Auf jeden Fall war es eine Reise, die sich gelohnt und die unseren Horizont erweitert hat. Keine Vergnügungsreise, eher Stress und  Anstrengung in der Begegnung mit freundlichen, gläubigen Menschen, die uns zum Nachdenken bewegen könnten mit jahrhundertalten Kulturen und Religionen. Man kann keinen Vergleich ziehen. Und doch,  sollten wir unseren Wohlstand gerade deshalb nicht allzu selbstverständlich nehmen.
Herzlich Dank unserem Pfarrer David für die Ermöglichung dieser Erlebnisreise sowie für alle
„Erfahrungen“ und Eindrücken, die wir machen durften.

 Pfr. Bentele


Gemeindewallfahrt nach Lourdes 2016



Lourdes, ein Ort wo sich Himmel und Erde begegnen


„Der Weg ist das Ziel“, heißt es immer wieder bei Pilgerfahrten und –reisen. Bei unserer Pilgerfahrt nach Lourdes gehörten Weg und Ziel zusammen. Denn es ging uns nicht nur um das große Ziel Wallfahrtsort Lourdes in Frankreich, sondern schon um die Einstimmung, Vorbereitung und Begegnung während der Fahrt. Trotz sehr verschiedener Teilnehmer/innen, ihres Alters und der Herkunft, wuchs die Gruppe zu einer guten Gemeinschaft zusammen. Dazu beigetragen haben bestimmt auch das gemeinsame Gebet und Singen sowie Plaudern, Essen und Trinken bereits im Bus. In Lourdes angekommen – zuvor aber bei der hl. Bernadette (dem Sehermädchen) in Nevers – Station gemacht – bezogen wir ein gutes Hotel mit entsprechender Verpflegung. Das Programm in Lourdes bestand im Wesentlichen in der Beteiligung am Krankensakrament und abendlicher Lichterprozessionen, in der Feier der Gottesdienste, Teilnahme am beeindruckenden Kreuzweg und an einer kompetenten Führung „ Auf den Spuren der hl. Bernadette“. Bemerkenswert war die Vielfalt der Nationalitäten (bis aus Afrika und Korea), die in Lourdes der Muttergottes und Jesus die Ehre erwiesen. Ebenso beeindruckend waren die vielen oft schwer Kranken, die von freiwilligen Helfern betreut worden sind. Seit der Erscheinungen der Muttergottes 1858, sind offiziell 70 „Wunder“, d.h. unerklärliche Heilungen erfolgt und medizinisch anerkannt. Doch das Wichtigste dabei ist die Stärkung von Glaube, Hoffnung und Liebe untereinander und mit Gott, mit Jesus und seiner Mutter. Wer dafür offen war hat das gespürt und viel geistliche Kraft für den Alltag auftanken können. Jedenfalls waren unsere Pilger (jung und alt) sehr zufrieden, ja, begeistert über all die Eindrücke und Erlebnisse.